Schlechte Hornqualität

Schlechte Hornqualität:

schlechte oder falsche Pflege: (siehe Hufpflege)

Unvorteilhafter Beschlag:

Der Beschlag spielt auch eine entscheidende Rolle.· Wird der Huf nicht richtig zum Beschlag vorbereitet. Das Eisen dem Huf ungenau angepasst. Nicht hoch genug aufgenagelt. Nur in der Wand genagelt. Verliert das Pferd öfters Hufeisen. Wirkt sich das negativ auf die Hornqualität aus.

Pilzbefall:

Im Pferdehuf befinden sich Pilze. Diese Pilze können einem gesunden Huf nichts anhaben. Wird der Huf z.B. durch Nagelkanäle geschwächt, breitet sich der Pilz im Bereich der Nagelkanäle aus und führt zu Instabilität des Hufes. Diese kann man nur durch Desinfizieren des Hufes eingrenzen.

Ungewöhnliche starke Beanspruchung:

Werden Pferdehufe ungewöhnlich stark beansprucht, z.B. das Pferd wird sehr oft auf hartem unebenen Boden geritten, können diese eventuell überlasten und anfangen auszubrechen. Dieses kann durch Veränderung der Beanspruchung oder durch eine Veränderung des Beschlages behoben werden.

Rassebedingt:

Einige Rassen, z.B. Vollblüter, haben von Natur aus sehr dünne Hornwände.

Mangel an Mineralien:

Der Mangel von Mineralien kann die Ursache dafür sein, das schwaches Hufhorn gebildet wird. Diese Mineralien kann man ggf. beifüttern. Vom Füttern von vorgefertigten Futterzusätzen halte ich nichts. Nur ein Tierarzt kann durch ein Blutbild feststellen, woran es dem Pferd mangelt, und dann kann man gezielt dazufüttern.

Schlechte Leberwerte:

Bei schlechten Werten der Leber bildet das Pferd auch qualitativ nicht so gutes Horn. Dieses kann aber auch nur ein Tierarzt feststellen und das Pferd dann daraufhin behandeln.